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Digitalisierungsprojekte, die das Lesbarmachen von
Buchinhalten möglich machen und die Volltextsuche Online
erlauben, wurden zuerst von Google und Amazon eingeführt. Sinn
und Zweck solcher Bestrebungen war es, die Inhalte von Büchern
und anderen Text-Medien digital einzulesen und anschließend
ganz oder teilweise vorab online zugänglich zu machen. Damit
sollen einmal alle Text-Inhalte aus dem Verlagswesen und aus
Zeitschriften per Suchmaschine gefunden werden.
Wer also im Internet nach einem bestimmten Thema sucht, kann
zukünftig nicht nur passende Homepagelinks aufgespielt
bekommen, sondern auch Links zu Inhalten von Büchern oder
Zeitschriften erthalten. Alle tauglichen Stichworte aus solchen Texten
werden durch die Suchmaschinen erfasst und können jederzeit
weltweit gefunden werden.
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Das Projekt "Volltextsuche Online" gehört aber auch
längst zu den Traumprojekten des deutschen Buchhandels, das
allerdings zunächst mit Startschwierigkeiten und
Unverständnis seitens der Autoren und kleineren Verlage zu
kämpfen hatte. Man wollte seitens des Buchhandelsvereines den
Anbietern Google und Amazon aber nicht kampflos das Feld
überlassen, sondern mit eigenen Angeboten den neuen Trend
aufgreifen.
Zunächst nannte man das Projekt VTO für
"Volltextsuche Online", später taufte man es in Libreka um.
Anfangs wurde allerdings vielfach berichtet, man könne mit
bestimmten Tricks jederzeit ein Buch komplett im Internet lesen. Die
Angst vor Raubkopien aus dem Internet ging um. Das Fachmagazin
"Buchreport" berichtete 2007, man könne mit Hilfe der
gängigen Suchmaschinen das komplette Buch ohne weiteres
kopieren, wenn man sich technisch ein bißchen auskenne. Der
Börsenverein des deutschen Buchhandels machte jedoch umgehend
klar, dass das neue System - abgesehen von einigen zu erwartenden
Kinderkrankheiten - für die Buchhändler und Autoren
sicher sei.
Zur damaligen Zeit waren noch nicht allzu viele
Bücher digital lesbar. Der potenzielle Schaden blieb also
klein. Wahr ist aber, dass man tatsächlich einige Seiten aus
bestimmten Büchern online lesen konnte - und wenn man dann
geschickt weitere Suchbegriffe eingab, auch die nächsten paar
Seiten auffinden und lesen konnte. Die ursprüngliche Idee war
aber gewesen, dass man lediglich einen kurzen Einblick in das Buch
bekommt und nach dem Lesen einiger Seiten einen erhöhten
Kaufanreiz verspürt. Natürlich ist das Gegenteil der
Fall, wenn die Sache falsch angefangen wird und nicht klappt.
Digitalisierung der Bücher, ebooks und deren Stromkosten
Die fortschreitende Digitalisierung von Büchern geht parallel zu
einem ähnlich wichtigem Trend - den ebooks, allen voran das ipad
das in letzter Zeit für viel Aufregung sorgte - sie alle
übrigens mit sehr geringem Stromverbrauch. Die vom iMac bekannte
Volltextsuche mit Indizierung der Inhalte bietet für den Leser
digitalisierter Inhalte eine schnelle Recherchemöglichkeit. Viele
Buchleser, die von klassischen Büchern zu digitalen
Lesegeräten wechseln, fragen sich wielange diese denn nun wirklich
halten - gerade in Zeiten steigender Stromkosten wird dies relevant.
Glücklicherweise halten die meisten ebooks 24-48 Stunden.